Varanasi

Unsere erste Station in Indien war Varanasi im Bundesstaat Uttar Pradesh. Varanasi hat rund 1,1 Millionen Einwohnern, liegt am Ganges und gilt als heiligste Stadt des Hinduismus. Seit mehr als 2500 Jahren pilgern Gläubige in die Stadt, um im Ganges zu baden oder ihre verstorbenen Angehörigen auf den sogenannten Ghats (Uferbefestigungen) zu verbrennen und die Asche (oder auch den unverbrannten Leichnam) dem Fluss zu übergeben.

Reisetipps:

Kommt man in Varanasi am Bahnhof an, wird man sogleich von Rikschafahrern belagert. Hat man keinen Pickup organisiert, hat man kaum eine Chance, in das Hotel seiner Wahl zu kommen. Stattdessen wird man zu kommissionierten Unterkünften gefahren. Ein solches war auch das Sandhya Guest House, welches zwar grundsätzlich nicht so schlecht war (gute Lage, nettes Restaurant), die "Gratis-Stadtführungen", die schlussendlich immer in die Verkaufsläden führten, und die fetten Kommissionen bei der Besorgung von Zugtickets hinterlassen aber einen schalen Nachgeschmack.

 

Nach Agra geht nun neuerdings täglich ein Nachtzug (11 Stunden, 750 INR im AC3), welcher planmäßig kurz vor 06:00 Uhr ankommt. Es ist daher möglich, das Gepäck zwischenzulagern und am Abend mit dem nächsten Nachtzug Richtung Jaipur oder Delhi weiterzufahren.