Cusco und Machu Picchu

zum Reisebericht Cusco 2009 bzw. Machu Picchu 2009

Nach einer Übernachtung in Lima erreichten wir das 3400m hoch gelegene Cusco.

 

Cusco liegt in 3400m Seehöhe am Beginn des Altiplanos (Andenhochland) und ist das touristische Zentrum Perus. Die Stadt soll um 1200 von den Inkas gegründet worden sein und wurde in der Folge die Hauptstadt des Inkareiches. Davon zeugen heute noch zahlreiche Ruinen, Fundstätten und Namen, sowohl in der Stadt selbst als auch in der unmittelbaren Umgebung.

 

Um nach Machu Picchu zu gelangen, absolvierten wir den viertägigen Jungle-Trek (auch: Abra-Malaga-Trek, Kostenpunkt etwa 150 US-$). Am ersten Tag geht es mit dem Bus auf den Abra-Malaga-Pass (4350m), von dort aus geht es mit dem Fahrrad fast 3000 Höhenmeter hinunter bis nach Santa Maria. Am zweiten Tag marschiert man durch den Bergregenwald bis nach Santa Teresa, am nächsten Morgen bricht man nach Aguas Calientes auf. Der vierte und letzte Tag dient zur Besichtigung von Machu Picchu.

 

Machu Picchu ist die bedeutendste Ruinenstadt der Inkas und größte Touristenattraktion Südamerikas. Erbaut wurde sie vermutlich um 1450 von Pachacutec Yupanqui, einem Herrscher der Inka. Die Stadt wurde von den spanischen Eroberern nie entdeckt und geriet in Vergessenheit. Erst 1911 wurde sie wiederentdeckt , heute ist Machu Picchu eines der sieben Neuen Weltwunder. Wer einmal frühmorgens bei Sonnenaufgang am Portal gestanden ist, weiß warum.