Mendoza

Mendoza ist die Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz und hat mitsamt ihrer Vororte etwa eine Million Einwohner. Berühmt ist die Gegend für ihren Weinbau.

 

Die Stadt selbst liegt auf 707 m Seehöhe im zentralen Westen Argentiniens am Fuß der Andenkordillere. Die Landschaft ist eine karge Trockensteppe, die aber in der unmittelbaren Umgebung der Stadt bewässert wird, so dass Weinbau möglich wird.

 

Von Süden kommend, wird in Mendoza auch das Preisniveau erstmals spürbar geringer.

 

Fixpunkt in Mendoza sollte die Teilnahme an der Tour "Top of the Andes" sein, welche in das Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile bis auf 4000 m Seehöhe führt.

Reisetipps:

 

Unterkünfte gibt es in Mendoza genug, meistens warten schon am Busbahnhof Leute und versuchen Euch für ihr Hostal zu begeistern. Das ist Geschmack- und auch ein wenig Glücksache, i.A. tauchen aber keine Probleme auf, da man im Hostal fast immer dazu aufgefordert wird, das Zimmer vorher zu begutachten. Hier kann man also immer noch die Kurve kratzen..

 

Wer von Mendoza nach Santiago de Chile weiterreisen will (Tagesfahrt), sollte im Südwinter (Juni-September) ein Auge auf die aktuelle Wetterlage werfen. Bei starken Schneefällen ist die Straße nach Chile oft einige Tage unpassierbar. Falls dies der Fall sein sollte, bietet sich alternativ eine Fahrt nach Salta im Norden Argentiniens an, von dort aus verkehren Busse nach San Pedro de Atacama weiter.

 

Auf keinen Fall sollte man jedoch Obst, Fleisch oder sonstiges organisches Material über die Grenze nach Chile mitnehmen. Dies kann zu empfindlichen Bußgeldern führen, das gesamte Gepäck wird genau kontrolliert.

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