Rurrenabaque

Mit einem soliden 19-Sitzer ging es in das Tiefland nach Rurrenabaque (Graslandebahn), am Beni-Fluss gelegen. Von dort aus absolvierten wir eine zweitägige Dschungel- und eine dreitägige Pampas-Tour.

 

Die erste Tour (Kostenpunkt der Touren: jeweils ca. 55 Euro) führte uns in den Dschungel südwestlich von Rurrenabaque. In einfachen Unterkünften, aber bei toller Verpflegung wurden Dschungelmärsche und Nighttrails absolviert.


Die zweite Tour führte uns in die Pampas, ein Feuchtgebiet nördlich von Rurrenabaque. Zuerst ging es mit dem Jeep 4 Stunden über Reyes nach Santa Rosa, danach weitere 2-3 Stunden mit dem Boot in den Sumpf. Ein ganz ähnliches Gebiet, wenn auch viel besser bekannt, ist das Pantanal im mittleren Südwesten Brasiliens an der Grenze zu Bolivien.

Video oben: unser "Hausalligator"

Reisetipps:

 

Als Unterkunft können wir das Hotel Oriental empfehlen. Das DZ mit WC/Du kostet 50 Bolivianos pro Person und befindet sich am Plaza 2 de Febrero. Auch einzelne Übernachtungen mit Unterbrechung sind kein Problem, die Eigentümer äußerst freundlich und hilfsbereit.

 

Manchmal kann es passieren, dass eine geplante Tour beim Reiseanbieter XY am Morgen wegen Teilnehmermangels abgesagt wird. Wenn man dennoch am gleichen Tag die Tour beginnen möchte, ist man am besten hartnäckig und besteht auf den Termin, dann wird man zu einem anderen Reiseanbieter umgebucht.

 

Wir sind einen Tag vor der ersten Tour mit dem Flugzeug angereist, haben am nächsten Tag die zweitägige Dschungeltour absolviert, nach einer weiteren Übernachtung dann die dreitägige Pampastour. Wieder haben wir eine Nacht in Rurre verbracht und sind erst am nächsten Tag nach La Paz zurückgeflogen. Andere Varianten (z.B. Flug frühmorgens, und am gleichen Tag die erste Tour) sind stressiger, dafür zeitsparender. Eine Anreise mit dem Bus von La Paz ist nur etwas für Hartgesottene! (ca. 20 Stunden auf schlechter Straße).

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