Peru

Peru zählt zu den weniger entwickelten Ländern Südamerikas (Human Development Index 0.773). Das Preisniveau ist vor allem in den nichttouristischen Gebieten sehr niedrig (ein Mittagsmenü ist unter 1 US-$ zu haben).

 

Das Busnetz ist noch brauchbar, wir sind in Peru ausschließlich mit den Luxusbuslinien gefahren (die Kosten entsprechen denen in Argentinien), wo der Komfort in Ordnung war.

 

Englisch wird nur in den touristischen Regionen um Cusco einigermaßen verstanden. Man muss bedenken, dass Spanisch schon die erste Fremdsprache vieler Menschen im Hochland ist (Muttersprachen sind alte Indianersprachen wie Quechua oder Aymara). Dafür sprechen die Einwohner dann aber auch sehr schönes und verständliches Spanisch.

 

Überall in Peru ist es möglich, in Hostals brauchbare Doppelzimmer mit eigener Dusche und WC um ca. 10 US-$ pro Person und Nacht zu finden, in weniger touristischen Regionen zahlt man selbst in Hotels deutlich weniger.

 

Das Land selbst kann in drei große Landschaftszonen eingeteilt werden: Küste (ca. 11% der Staatsfläche), Sierra (Andenhochland, ca. 15%) und Selva (Regenwald) bzw. Montana (Nebelwald) mit 64%. Der Regenwald ist in Peru relativ umständlich zu erreichen (Hauptziele sind Iquitos im Norden und Puerto Maldonado östlich von Cusco), daher haben wir uns vorgenommen, den Dschungel in Bolivien zu besuchen.

 

Zu unserer Reiseroute: von Arequipa aus ging es mit dem Nachtbus nach Lima, danach folgte eine 35-stündige Odyssee nach Ecuador (über Tumbes). Nach zweieinhalb Wochen Ecuador erreichten wir wieder über Tumbes Trujillo, von dort aus ging es ins Hochland nach Huaraz. Nächstes Ziel war Cusco und Machu Picchu, zum Schluss machten wir noch Station in Puno am Titicacasee, bevor wir Richtung Bolivien weiterreisten.