Cuzco (Cusco)

Cusco liegt in 3400m Seehöhe am Beginn des Altiplanos (Andenhochland) und ist das touristische Zentrum Perus. Die Stadt soll um 1200 von den Inkas gegründet worden sein und wurde in der Folge die Hauptstadt des Inkareiches. Davon zeugen heute noch zahlreiche Ruinen, Fundstätten und Namen, sowohl in der Stadt selbst als auch in der unmittelbaren Umgebung.

 

Nicht vergessen sollte man warme Sachen, in der Nacht wird es aufgrund der Höhenlage auch im Sommer ziemlich kalt. Zu beachten ist auch die Regenzeit von etwa November bis März.

 

 

Mit dem Taxi oder mit einem Bus erreichbar sind vier unmittelbar in der Nähe der Stadt liegende Inkaruinen: Saqsayhuaman (eine ehemalige Festungsanlage), Tambomachay (ein Wasserheiligtum), Pukapukara und Q'engo.

 

Tagestouren führen ins "Valle Sagrado" (Heiliges Tal der Inkas), welches sich im Norden Cuscos befindet. Die bekanntesten archäologischen Ausgrabungen befinden sich in Pisac (wo sich auch ein großer Markt befindet) und in Ollantaytambo (war allerdings beim Eintreffen der Spanier 1532 noch nicht fertiggestellt).

Die katholische Religion hat bei den Menschen in Peru (und auch Bolivien) einen hohen Stellenwert. Davon zeugt das Fernsehprogramm in der Osterwoche...

Transport: Von Cusco aus führt eine völlig überteuerte Bahnlinie nach Puno (ca. 670 Soles, 220 US-$). Alternativ fährt der Bus (u.a. Inca Express) um 100 Soles die gleiche Strecke, hält jedoch bei Sehenswürdigkeiten und inkludiert ein Buffet-Mittagessen. (Standort der Busfirmen siehe Karte unten).

 

Nach Lima kommt man entweder mit dem Flugzeug (100-120 US-$), mit dem Gringo-Nachtbus (50 US-$, Fahrtzeit ca. 21 Stunden) oder mit dem Einheimischenbus mit Umsteigen in Arequipa (15-20 US-$, Fahrtzeit 30-40 Stunden).

 

Nach Huaraz sollte man nicht durch das Landesinnere fahren (dauert 3 Tage oder länger), sondern über Lima.

 

Inkatrek: Natürlich ist es möglich, Machu Picchu an nur einem Tag zu besichtigen. Hierbei benötigt man ein Bahnticket (erhältlich am Bahnhof oder einfacher über ein Reisebüro), fährt um 4 Uhr morgens nach Aguas Calientes, und kehrt spätabends zurück. Empfehlenswert ist jedoch die Absolvierung eines mehrtägigen Treks. Dass der klassische Inka-Trail immer auf Monate hin ausgebucht ist, scheint ein Gerücht zu sein. Viel besser sind jedoch sowieso alternative Treks nach Aguas Calientes, wie z.B. der Jungle-Trek (2005: 150 US-$ p.P.) oder der Salkantay-Trek (2009: 200 US-$ p.P.). Ein Preisvergleich zwischen den Reisebüros rund um den Plaza de Armas lohnt sich auf alle Fälle!

 

Unterkunft: Rund um den Plaza de Armas befinden sich zahlreiche Hotels und Hostals mit entsprechenden Preisen. Wir haben etwas außerhalb des Zentrums gewohnt (ca. 20 Gehminuten), und haben im Hotel Corona (siehe Karte) nur 15 Soles p.P. im DZ mit WC/Du bezahlt.

 

Frühstück: Das beste Frühstück unserer Südamerikareise haben wir in einem Restaurant an der Südspitze des Hauptplatzes konsumiert (siehe Karte unten).

 

Boleto Turistico: Gleich nach der Ankunft sollte man sich gegenüber der Touristeninformation (siehe Karte unten) um das Boleto Turistico bemühen. Dies kostet 140 Soles (ermäßigt für Studenten mit ISIC-Card und Kinder 70 Soles) und berechtigt zum Eintritt in die archäologischen Stätten in und rund um Cusco.

 

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