Machu Picchu

Zum Herzstück jeder Südamerikareise gelangten wir über den fünftägigen Salkantaytrek. Von Mollepata aus ging es über Soraypampa und Collpapampa nach Santa Teresa, am vierten Tag erreichten wir den am Fuße Machu Picchus gelegenen Ort Aguas Calientes. Am letzten Tag ging es dann zeitig in der Früh zu den Ruinen hoch. Karte des Treks.

 

Leider war das Wetter in den ersten zwei Tagen schlecht, und die Wege verwandelten sich in Schlammspuren. Dennoch konnten wir im Schatten des Salkantays (6271m) den 4650 m hoch gelegenen Apacheta-Pass überqueren. Später setzten wir unseren Trek durch niedriger gelegenen Bergregenwald fort.

 

Machu Picchu ist die bedeutendste Ruinenstadt der Inkas und größte Touristenattraktion Südamerikas. Erbaut wurde sie vermutlich um 1450 von Pachacutec Yupanqui, einem Herrscher der Inka. Die Stadt wurde von den spanischen Eroberern nie entdeckt und geriet in Vergessenheit. Erst 1911 wurde sie wiederentdeckt , heute ist Machu Picchu eines der sieben Neuen Weltwunder. Wer einmal frühmorgens bei Sonnenaufgang am Portal gestanden ist, weiß warum. Hier ist eine Übersichtskarte der Stadt zu finden.

Reisetipp:

 

Die verschiedenen Treks nach Machu Picchu findet ihr hier. Die Preisangaben sind allerdings oft utopisch, wir haben den Jungle-Trek (4tägig) 2005 für 150 US-$ pro Person, den Salkantay-Trek (5tägig) 2009 für 200 US-$ absolviert. Diese Preise beinhalten Guide, Verpflegung, Unterkunft, Zugticket für die Rückfahrt und den Eintritt sowie Führung durch Machu Picchu. Preisvergleich und verhandeln zahlt sich in Cusco dennoch aus!

 

Wer wenig Zeit hat, kann Machu Picchu auch in zwei oder sogar einem Tag besichtigen - das Problem dabei könnte das Zugticket sein (am besten über ein Reisebüro besorgen). Zwar ist eine Straße nach Aguas Calientes geplant, derzeit kommt man aber nur mit der Peru-Rail, welche ihre Monopolstellung mit geschmalzenen Ticketpreisen auch ausnützt, dorthin.

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