Puno

 

Von Cusco aus ging es weiter Richtung Südosten nach Puno. Für die Fahrt empfehlen wir den Touristenbus (z.B. Inka-Express), der zwar ca. 100 Soles inkl. Mittagessen kostet, dafür aber bei mehreren Sehenswürdigkeiten stehen bleibt. Andere Optionen sind Einheimischenbusse (ca. 30 Soles) oder die überteuerte, nur für Touristen geführte Bahnstrecke (670 Soles, ca. 220 US-$).

Puno hat rund 120 000 Einwohner und liegt am 3800 m hoch gelegenen Titicacasee. Aufgrund der Funktion des Sees als Wärmespeicher liegen die Temperaturen hier über denen der Umgebung (des Altiplano), daher kann etwas Landwirtschaft betrieben werden.

 

Puno ist Ausgangspunkt für Touren auf den Titicacasee. Erste Station sind die bekannten Uros (Schilfinseln). Derzeit gibt es 42 schwimmende Inseln, deren indigene Einwohner von Fischerei und Tourismus leben.

Karte des Titicacasees
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Nach dem Besuch der Uros ging es weiter auf die Insel Amantani, wo wir bei einer Gastfamilie in recht einfachen Verhältnissen übernachteten. Am nächsten Morgen besuchten wir noch die Insel Taquile, berühmt für ihre strickenden Männer. Bevor diese nämlich um die Hand einer Frau anhalten dürfen, müssen sie eine Haube vorweisen können, die so fest gestrickt ist, dass kein Wasser durch sie durchtropft.

Reisetipp:

 

In Puno warten am Busbahnhof immer einige Leute, welche ihre Hotel-/Hostalzimmer an den Mann/die Frau bringen wollen. Wir haben dabei keine schlechten Erfahrungen gemacht, manchmal bekommt man sogar einen Sondertarif für ein normalerweise teureres Hotel.

 

Die zweitägigen Bootstouren (ca. 75 Soles p.P.) unterscheiden sich preislich und vom Ablauf her kaum, ein Feilschen und Preisvergleiche bringen daher nichts. Nicht vergessen sollte man, der Gastfamilie auf Amantani etwas mitzubringen (frisches Obst und Kekse sind üblich).

 

Weiterreise nach Copacabana / La Paz: Busse starten morgens Richtung Copacabana (befindet sich bereits in Bolivien). Falls man gleich weiter nach La Paz möchte, sollte man sich den ca. 2-3 stündigen Aufenthalt mit dem Verzehr einer "trucha" (Forelle) an einem der zahlreichen kleinen Restaurants an der Strandpromenade vertreiben.

Übersichtsplan Copacabana
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Übersichtsplan Isla del Sol und Isla de la Luna
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